Das subjektive Sicherheitsgefühl: Wie können wir uns sicherer fühlen?

Ein hohes subjektives Sicherheitsgefühl erhöht die Lebensqualität – und beginnt zu Hause


Unsere eigenen vier Wände sind der zentrale Ort, an dem wir unser Leben gestalten, planen und neue Kraft schöpfen. Er verwurzelt uns in unserer Stadt und ist ein Zufluchtsort. Ein sicherer Platz zum Schlafen ist ein evolutionäres Bedürfnis. Sich an diesem Ort nicht mehr geborgen zu fühlen, ist eine Urangst. Die Lösung: aktiv vorbeugen! Auch Errichter und Planer sollten Bürger für eigenverantwortliche Einbruchvorsorge sensibilisieren. Denn Sicherheitstechnik ist schon lange nicht nur für Unternehmen und Besitzer großer Anwesen erschwinglich und lohnenswert.


Was ist das subjektive Sicherheitsgefühl?

Das „subjektive Sicherheitsgefühl“ meint umgangssprachlich fast immer unsere ganz persönliche Einschätzung davon, wie geschützt wir vor Kriminalität sind. Unser subjektives Sicherheitsgefühl geht aber über die sogenannte Kriminalitätsfurcht hinaus. Kriminalitätsfurcht ist immer auf uns selbst und unser Eigentum bezogen, ist also die Furcht, selbst von Kriminalität betroffen zu sein. Das subjektive Sicherheitsgefühl hingegen beschreibt zusätzlich noch, wie stark wir uns um die Sicherheit in der Gesellschaft allgemein sorgen.

Kriminalitätsfurcht und subjektives Sicherheitsgefühl hängen aber zusammen: Steigt unsere Kriminalitätsfurcht, sinkt meistens auch unser subjektives Sicherheitsgefühl. Ist das subjektive Sicherheitsgefühl höher, sinkt auch die Kriminalitätsfurcht.

Das subjektive Sicherheitsgefühl ist also eine gesellschaftliche Aufgabe, in der Errichter und Planer aus der Sicherheitsbranche eine Vorreiterrolle übernehmen können.

Unser subjektives Sicherheitsgefühl korreliert nicht immer mit Statistiken

Die gute Nachricht: 2018 gab es in Deutschland so wenige Einbrüche wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr – nämlich „nur“ noch ca. 100.000. Das sagt der jährliche Bericht des Bundeskriminalamtes. Manchmal ist aber das Gefühl, der eigene subjektive Eindruck, der wichtigere Kompass für eine hohe Lebensqualität. Denn trotz der bereits sinkenden Einbruchszahlen fühlten sich die Menschen in Deutschland 2017 weniger sicher als noch 2012, wie das BKA herausfand. Gerade wirkungsmächtige Nachrichten von Einbruchsserien oder Bandenkriminalität können das subjektive Sicherheitsgefühl entgegen der Statistiken beeinflussen. Wer schon einmal einen Einbruch erlebt oder im nahen Bekanntenkreis davon erfahren hat, kann echte Angstzustände entwickeln. Das ist sehr belastend. Außerdem ist die Einbruchsgefahr von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Aber was können wir tun, um das subjektive Sicherheitsgefühl anzuheben?

Subjektive Sicherheit erreichen wir, wenn wir uns proaktiv auf Einbruchsszenarien vorbereiten

Auf einen Einbruch vorbereitet sein bedeutet: entsprechende Maßnahmen ergreifen und für den Notfall einen Plan haben, was zu tun ist. Das wirkt auf das subjektive Sicherheitsgefühl ...

  1. … im Vorfeld: Ich bin auf einen Einbruch vorbereitet, bin aktiv geworden, kann ruhiger schlafen.
  2. … im Nachhinein: Ich mache mir nach einem Einbruch keine Vorwürfe, die Gefahr unterschätzt zu haben. Ich kann die Polizei mit Videomaterial unterstützen oder habe sogar durch eine Alarmaufschaltung sofort Hilfe bekommen.

Wir fühlen uns subjektiv sicherer, wenn wir sagen können: Wir haben etwas getan, um Einbrechern das Leben schwer zu machen. Die beste Maßnahme, um das eigene subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken, ist also aktive Vorbeugung.

Wenn Sie nach Sicherheitslösungen für Eigenheime suchen oder regelmäßig Kunden dazu beraten, geben wir Ihnen an dieser Stelle gerne drei unkomplizierte Herangehensweisen an die Hand, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen:

Zutrittskontrolle: Unser subjektives Sicherheitsgefühl ist höher, wenn wir jederzeit prüfen können, was vor unserer Tür passiert

Wenn der Eingangsbereich der eigenen vier Wände nicht einsichtig ist, gibt eine Zutrittskontrolle mit Kamerafunktion viel Sicherheitsgefühl. Wenn es klingelt und wir genau sehen, dass es weder der Postbote noch die Schwiegermutter ist, können wir uns überlegen, ob wir die Tür öffnen möchten. Ansonsten öffnen wir jemandem die Tür, der nur verbal versichert, von der Hausverwaltung geschickt oder Paketzusteller zu sein.

Der beste Einbruchschutz nützt nichts, wenn der Täter einfach klingeln und eintreten kann.

Die 2-Draht-Technologie ist dabei ideal für Renovierungen, Neubauten und Modernisierungen. Per App kann der Bewohner auf seinem Mobilgerät prüfen, was vor der eigenen Tür geschieht, ohne sich in den Eingangsbereich zu begeben. Ebenso kann der Bewohner per Smartphone die Tür öffnen oder die Videosprechanlage bedienen.

Eine Alarmmeldeanlage mit Alarmaufschaltung für mehr subjektives Sicherheitsgefühl

Eine Alarmanlage ist der einfachste und schnellste Weg, sich zu Hause wieder sicherer zu fühlen. Ein paar Funk-Magnetkontakte sorgen dafür, dass die Alarmzentrale sofort einen Alarm auslöst, wenn ein Fenster oder eine Tür eingeschlagen wird. Allein der Alarmton einer Funk-Außensirene schreckt viele Einbrecher sofort ab.

Moderne Gefahrenmeldezentralen mit GSM und LAN-Anschlüssen bieten vielseitige Kommunikationsmöglichkeiten. Sie können eine Alarmanlage zum Beispiel per Alarmaufschaltung mit einem Sicherheitsdienst verbinden. Der leistet in einer Gefahrensituation sofort Hilfe oder verständigt im Notfall die Polizei.

Ein Sicherheitsdienst weiß im Alarmfall, welcher Alarmsender den Alarm ausgelöst hat und fordert vom Hausbewohner ein Codewort.

So kann der Sicherheitsdienst schnell und sicher den „echten“ Hausbewohner identifizieren – es könnte schließlich auch der Einbrecher zur Alarmmeldezentrale vorgedrungen sein. Wenn der Hausbewohner das Codewort durchgegeben hat, kann er selbst entscheiden, ob die Sicherheitsfirma nichts tun, einen Wachmann schicken oder die Polizei alarmieren soll. Ein guter privater Sicherheitsdienst legt im Vorfeld mit dem Kunden einen detaillierten Ablaufplan für Gefahrensituationen fest.

Alarmschaltungen funktionieren auch im Brandfall oder bei Wassereinbruch. Eine Alarmaufschaltung können Sie mit einem Rauch-, Hitze- oder Feuchtigkeitsmelder kombinieren.

In Verbindung mit einer Videoüberwachungsanlage ist eine Alarmaufschaltung besonders nützlich. So können die Bewohner nachschauen, ob eine Katze oder spielende Kinder den Alarm ausgelöst haben. Am einfachsten ist das, wenn der Besitzer ein Mobilgerät mit der Videoüberwachung verbindet.

Überwachungskameras geben einen beruhigenden Überblick über das Eigenheim

Auch eine Überwachungskamera schützt nicht direkt vor entschlossenen Einbrechern. Aber alleine der Anblick einer Überwachungskamera lässt die meisten Einbrecher zurückschrecken. Der Eindringling fühlt sich beobachtet, die Straftat ist dokumentiert. Dieses Wissen wiederum kann für den Bewohner sehr beruhigend sein. Videoüberwachung ist deswegen ein Königsweg, um sich in den eigenen vier Wänden sicher und geborgen zu fühlen.

Auch die Videoüberwachung kann per Alarmaufschaltung mit einem Sicherheitsdienst verbunden sein.

Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahre 2019 haben 57 % aller Nutzer von vernetzten Überwachungskameras mehr als 100 € für die Kamera ausgegeben. Dank neuer Technologien und Materialien ist das heute nicht mehr nötig. Zuverlässige Überwachungskameras mit guten Bildern sind für unter 100 € zu haben – und damit ein günstiger Weg, sich wieder sicherer zu fühlen.

 

Social Media, Blogs und Bewertungsportale bieten Errichtern, Planern und Architekten mehr Möglichkeiten im Marketing – stellen uns aber auch vor komplexere Marketing-Anforderungen. Was brauchen wir nach wie vor, wo sind Potenziale? Michael Korte ist Marketing Director von MONACOR und teilt sein Wissen in unserem Experten-Interview.

Ruhiger schlafen durch Sicherheitstechnik – wenn wir oder unsere Kunden das ermöglichen können, sind wir stolz. Haben Sie Fragen zur Planung oder Auswahl von Sicherheitstechnik? Unser Technisches Projektmanagement ist jederzeit für Sie da.


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